Das Trinken von hochwertigem Tee entwickelt sich langsam zu einem neuen Trend. Nachdem sich bei uns die Kaffeekultur etabliert hat – heute bestellt wohl nur noch ein Scherzkeks im Café einen „Turka im Glas“ –, hat sich auch eine Abkehr vom traditionellen Biertrinken vollzogen. Dieser wurde nach und nach durch Wein ersetzt, und mittlerweile ist es üblich, dass Menschen Dutzende verschiedener Geschmacksrichtungen unterscheiden, anstatt sich an die traditionelle Einteilung in Weiß- und Rotwein zu halten. Da die Menschen immer mehr reisen und die Welt kennenlernen, entdecken sie auch immer häufiger das Phänomen des Teetrinkens.

Wir betrachten Tee jedoch nicht als gesellschaftliche Aktivität, sondern als Quelle für gesundheitsfördernde Stoffe. Denn seit jeher waren Kräutertees ein fester Bestandteil der Volksmedizin, und die moderne Medizin entdeckt gerade erst all die gesundheitsfördernden Stoffe, die Kräutertees enthalten.
Auch aus diesem Grund gibt es Landwirte, die auf den Bio-Anbau von Kräutern gesetzt haben, die für die Zubereitung von Heilteemischungen bestimmt sind. Bei dem heute vorgestellten Tee handelt es sich um eine Mischung aus 11 Bergkräutern, die in der Bergregion unterhalb der Tatra angebaut wurden. Er sorgt für Entspannung, freie Atemwege, eine Stärkung des Immunsystems, gute Laune und ein Gefühl des natürlichen Wohlbefindens.
Es besteht aus 11 Kräutern, die Polyphenole, Flavonoide, ätherische Öle und Bitterstoffe enthalten. Die Gelbgrüne Frauenmantelpflanze eignet sich insbesondere bei Frauenleiden, wird aber auch zur Mundhygiene eingesetzt, wo sie Entzündungen lindert und Aphten beseitigt... Gewöhnlicher Majoran hilft bei Entzündungen der Atemwege und bei psychischer Anspannung und trägt zur Beruhigung des Nervensystems bei.
Wer die junge Hexe Saxana aus dem Film „Das Mädchen auf dem Besen“ kennt, weiß, dass sie einen Sud aus „Babské ucho“ besorgen musste. Der Clou daran war, dass dies die volkstümliche Bezeichnung für Salbei war. Diese Pflanze ist eine der bekanntesten Kräuter in der Volksmedizin. Sie hat auch viele andere Namen: Koda, Rapaňa, Wolfsschwanz. Sie war bereits in der Antike bekannt, ihr Name leitet sich vom lateinischen „salvare“ ab, was „heilen, gesund machen“ bedeutet. Eine Legende aus dem Mittelalter besagt, dass Salbei den Menschen unsterblich machen will.

Die Zitronenmelisse enthält Vitamin B und C. Sie wirkt beruhigend, stärkt das zentrale Nervensystem, hilft bei Migräne und löst Krämpfe. Die Maurische Malve enthält wiederum Schleimstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle... Sie schützt die Schleimhäute, lindert Husten und löst Schleim. Das Gefleckte Johanniskraut fördert das seelische Gleichgewicht, hilft bei Schlaflosigkeit und ist ein natürliches Antidepressivum.
Die Feld-Korbblume wirkt entzündungshemmend, stärkt das Immunsystem und beruhigt den Magen. Die Großblütige Goldrute ist weniger bekannt, hilft jedoch bei Entzündungen und Husten. Die Ringelblume hingegen ist wohl jedem bekannt. In fast jedem sanften Kosmetikprodukt ist Ringelblumensalbe enthalten. Sie wurde bei Verbrennungen, eitrigen Wunden und Geschwüren angewendet. Sie wirkt entzündungshemmend und antimikrobiell. Auch die Pfefferminze ist eine bekannte Pflanze; sie regt den Appetit an, wirkt gegen Übelkeit und bei Darmkoliken. Sie entspannt die Blutgefäße und senkt Fieber. Die letzte Zutat ist der Heilkraut „Bôľhoj“, der seit jeher zur Heilung von Erfrierungen, bei Verdauungsbeschwerden und zur Blutreinigung eingesetzt wird...
Diese elf sorgfältig ausgewählten Bergpflanzen bilden eine hervorragende Kombination, die Ihnen dabei hilft, Ihr Immunsystem zu stärken, Ihren Körper zu entgiften, Ihre Stimmung zu verbessern und sich positiv auf Ihre psychische Gesundheit auszuwirken. Es ist eine Mischung für einen besseren Tag, ganz gleich, wie hart und anstrengend Sie arbeiten. Sie haben es verdient, einen Moment mit einer Tasse guten Tees zu genießen.