Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, ist ein absolut grundlegendes Vitamin- bzw. Nahrungsergänzungsmittel, das wohl jeder von uns einnimmt. Es ist wasserlöslich, aber unser Körper kann es nicht selbst herstellen – im Gegensatz zu Ziegen, die täglich bis zu 14 g ganz von selbst produzieren. Fast alle Tiere und Pflanzen sind dazu ebenfalls in der Lage, der Mensch ist jedoch auf die Zufuhr von außen angewiesen.

Vitamin C ist für unser Leben unverzichtbar; ein Mangel macht sich sehr schnell bemerkbar. Seeleute auf langen Seereisen erkrankten an Skorbut – ihr Zahnfleisch blutete, ihre Zähne fielen aus und ihre Wunden heilten nur schwer, alles aufgrund eines Vitamin-C-Mangels. Erst Kartoffeln, die reichlich Vitamin C enthalten, retteten sie. Erst im Jahr 1934 gelang es erstmals, künstliches Vitamin C herzustellen.
Vitamin C (Ascorbinsäure) ist nämlich sehr wichtig für die Regulierung des Stoffwechsels, fördert die Eisenaufnahme, erhält die Festigkeit der Blutgefäße, regt die Bildung weißer Blutkörperchen sowie die Entwicklung von Knochen, Zähnen und Knorpeln an und unterstützt das Wachstum. Es wirkt als Antioxidans und trägt zur Bildung von Kollagen bei, das für die Gesundheit von Haut, Knochen, Knorpel und Blutgefäßen wichtig ist.
Es ist ebenso wichtig für die ordnungsgemäße Funktion des Nervensystems, mindert Müdigkeit und trägt zu einer normalen psychischen Funktion bei. Hohe Dosen von Vitamin C werden bei bestimmten Arten der Krebsbehandlung eingesetzt, und sein Einfluss auf die Therapie ist Gegenstand zahlreicher Studien. Mit Vitamin C sind geradezu wundersame Geschichten über seine Wirkungen bei der Krebsbehandlung verbunden. Es gibt mehr als 2.200 Studien, die sich mit seinen Wirkungen befassen. Obwohl Ärzte seinen Nutzen bei der Krebsbehandlung als Mythos betrachten, ist es doch eine Tatsache, dass Vitamin C in der Onkologie bei bestimmten Formen tatsächlich eingesetzt wird.

Der Biochemiker Irwin Stone veröffentlichte 1966 ein Konzept zur Einnahme extremer Dosen von Vitamin C (mehrere Gramm täglich) zur Vorbeugung von Erkältungen. Pauling begann daraufhin eine Zusammenarbeit mit dem britischen Onkologen Ewan Cameron, und gemeinsam verfassten sie zahlreiche Bücher (z. B. „Krebs und Vitamin C“), in denen sie die Verabreichung hoher Dosen von Vitamin C direkt in die Vene befürworteten. Er selbst nahm täglich 3 g ein, gegen Ende sogar bis zu 18 g! Im Jahr 1973 war er Mitbegründer des Linus-Pauling-Instituts, wo er sich unter anderem der Erforschung der Wirkungen von Vitamin C widmete.
Interessanterweise ist die häufigste Art der Einnahme von Vitamin C (aufgelöst in heißem Tee) am wenigsten geeignet. Vitamin C ist hitze- und oxidationsempfindlich. Dabei wandelt sich Ascorbinsäure in Dehydroascorbinsäure um und verliert somit ihre Wirkung als Vitamin. Wenn wir also Vitamin C in heißen Tee in einer Metallthermoskanne geben, haben wir das Vitamin als solches eigentlich zerstört.
Vitamin C ist reichlich in Zitrusfrüchten, Kiwis, Erdbeeren, Johannisbeeren und Hagebutten enthalten. Bei Gemüse werden Paprika, Brokkoli, Grünkohl, Blumenkohl, Spinat, Tomaten und Kartoffeln empfohlen. Die empfohlene Tagesdosis an Vitamin C beträgt 90 g für Männer und 75 g für Frauen. Es gibt zahlreiche seriöse Anbieter, bei denen Sie hochwertiges Vitamin C in gesundheitlich unbedenklichen Kapseln kaufen können.